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Neues aus der Kirchengemeinde

Herzlich Willkommen!

Die Kirchengemeinde besteht aus den beiden Bad Nauheimer Stadtteilen Schwalheim und Rödgen. Die beiden Wettertalgemeinden haben einen gemeinsamen Kirchenvorstand.

Beide Orte sind in ihrem Kern alte Wetteraugemeinden mit zum Teil landwirtschaftlichem Einschlag und Wohnsitz für Arbeitnehmer in der näheren Umgebung und im Rhein-Main-Gebiet.

Die Kirchengemeinde ist in das gesellschaftliche Leben in den beiden Orten eingebunden. Im Vereinsring in Schwalheim ist die Kirchengemeinde Mitglied und engagiert sich bei vielen Aktivitäten wie Kartoffelfest, Kerb und Weihnachtsmarkt.

Kirche im Zeichen der EpidemieKirche im Zeichen der Epidemie

Die Kirchentüren gehen auf

Erster Gottesdienst nach der Corona-Pause

Pfingsten gilt als Geburtsfest der Kirche. Fünfzig Tage versammelte hatte sich in Jerusalem die erste christliche Gemeinde versammelt. Noch länger dauerte es, bis sich durch die Corona bedingten Beschränkungen wieder öffneten, nämlich beinahe drei Monate. In einer Telefonkonferenz hat der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Schwalheim-Rödgen, ab Pfingsten 14-tägig wieder Gottesdienst zu feiern.

Basierend auf den staatlich vorgegeben Regeln sind vorerst nur Gottesdienste in der Schwalheimer Kirche möglich. Die Wiederaufnahme der Gottesdienste in Rödgen ist für Ende August geplant, da hier die Rahmenbedingungen schwieriger einzuhalten sind. Der erste Gottesdienst in Schwalheim findet am Pfingstsonntag um 10.30 Uhr statt. Die Zahl der Sitzplätze ist auf 38 beschränkt. Am Eingang nur durch das Hauptportal sollen sich die Besucher an einem Spender die Hände desinfizieren und am Ende des Gottesdienstes die Kirche an den Seitenportalen verlassen. Am Eingang zum Kirchenschiff können sich die Besucher ein Gottesdienstblatt mitnehmen und zur Nachverfolgung eventueller Coronafälle ihren Namen, Anschrift und Telefonnummer hinterlassen. Dies ist notwendig, um im Falle einer Erkrankung eine Infektionskette zu analysieren. Gottesdienstbesucher müssen einen Mund-Nasenschutz tragen. Der Kirchenvorstand und Pfarrerin Wirth freuen sich trotz der notwendigen Erschwernisse, Pfingsten mit einem Teil der Gemeinde feiern zu können. (23.05.2020)

Vorderseite der PostkarteVorderseite der Postkarte

Kirche im Briefkasten

Kirchengemeinde meldet sich per Post

Briefe prägen schon die Bibel. Vor allem Paulus schrieb ausführlich den ersten Gemeinden im Römischen Reich, da er sie nicht sehen konnte. An diese Tradition knüpft unsere Kirchengemeinde an: Weil durch die Bestimmungen zur Eindämmung der Covid-19-Erkrankung persönliche Kontakte beschränkt werden müssen, hat Pfarrerin Anne Wirth wiederholt den älteren Gemeindemitgliedern Mut machende Briefe geschrieben. Derzeit finden alle Gemeindemitglieder Postkarten mit Segenswünschen in ihren Briefkästen. Auf der Vorderseite findet man das Foto der Schwalheimer Kirche, die in diesem Jahr zwischen Karfreitag und Ostern in unterschiedlichen Farben beleuchtet wurde. Auch dies war eine Aktion, die die Umstände des Jahres 2020 hervorriefen. Welche der neuen Maßnahmen die Ausnahmesituation überdauern, wird der Kirchenvorstand zu gegebener Zeit diskutieren. Ein Schritt zur Normalität zeichnet sich indes ab: Gläubige dürfen im Mai wieder Gottesdienste feiern. Einige Tage der Vorbereitung sind dafür sicherlich notwendig (bis zum 10. Mai werden sicher noch keine Gottesdienste abgehalten). Auch wenn das Singen noch untersagt ist, werden Besucher Worte hören, vielleicht auch von Paulus, dem ersten großen Briefeschreiber der Christenheit. (30.04.2020)

Ostererleuchtung in SchwalheimOstererleuchtung in Schwalheim

Optische Ostern

Kirchen-Illumination zeigt Botschaft der Auferstehung

In den Gotteshäusern blieb es still. Aufgrund der politischen Entscheidung, Ansammlungen zu vermeiden, um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus einzudämmen, feierten Christen in ganz Deutschland keine Ostergottesdienste. Ähnliche Regelungen betrafen etliche Länder und unterschiedliche Religionen, etwa jüdische Gläubige, die ihr Pessach-Fest nur unter großen Umständen begehen konnten.

Die Kirchengemeinde Schwalheim-Rödgen hatte das gleiche Anliegen wie die Tausende von christlichen Gemeinden. Sie wollte darstellen, dass Ostern nicht ausfällt. Die Botschaft von der Endlichkeit des Lebens, die in der Gegenwart Gottes erst erfüllt wird, bleibt und sie entfaltet sich in der Phase der Corona-Krise von Neuem. Das von Karfreitag bis Ostersonntag in unterschiedlichen Farben illuminierte Schwalheimer Gotteshaus kündete von dieser guten Nachricht. Die gedämpften Farben von Schmerz und Trauer wandelten sich zum hellen Osterlicht. Mit Sonnenaufgang am Ostertag läuteten die Glocken und trugen die Überzeugung aus dem Lukas-Evangelium in die Wetterau: „Der Herr ist wahrhaftig auferstanden“. (13.04.2020)

Einen kurzen Film zu beleuchteten Kirchen finden Sie hier.

akustische Gemeinschaftakustische Gemeinschaft

Glocken geben Beistand

Zeichen der Hoffnung um 19.30 Uhr

Die evangelische Kirchrengemeinde Schwalheim-Rödgen beteiligt sich an der ökumenischen Glockenaktion. In unseren Dörfern wird es täglich um 19.30 Uhr läuten. Der Klang der Glocken geht in die Ohren und möchte darauf aufmerksam machen, dass Gott uns seine Gegenwart schenken will, auch in den Zeiten der Krise. Menschen können sich so gewiss sein, dass sich die christliche Gemeinschaft bewahrt und die Menschen aufrichten kann, denn viele werden den Klang der Glocken vernehmen. Einige werden ihre Hände falten und beten, vielleicht das Vaterunser, vielleicht einen Psalm. Sie sind darin nicht allein.

An Karfreitag und Karsamstag werden wir uns an der Aktion nicht beteiligen, denn an Karfreitag wurde Jesus zum Tode verurteilt. Nach christlicher Botschaft starb er am Kreuz und stieg hinab „in das Reich des Todes“ (Höllenfahrt Christi). Aus diesem Grund schweigen am Karfreitag alle Glocken, bis sie am Morgen des Ostersonntags wieder läuten werden, und zwar um 06.37 Uhr. Die zu diesem Zeitpunkt aufgehende Sonne am Ostermorgen symbolisiert die Auferstehung Christi in die Ewigkeit Gottes. Dies ist der Grund für die größte der christlichen Freuden. Ostern ist ohne Karfreitag nicht zu verstehen. Nach dem Schweigen des Todes klingt das Ostergeläut nach Leben. (22.03.2020)

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