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Herzlich Willkommen in Bad Nauheim!

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Kirchen und Gemeinden sowie ihren Angeboten! Diese Homepage ist eine gemeinsame Initiative aller evangelischen Kirchengemeinden in Bad Nauheim.

Andacht für heute (mittwochs neu)

Du bist mein!

Manchmal sage ich, dass etwas „mein“ ist, aber es gehört mir gar nicht. Meine Frau. Meine Freunde. Meine Gemeinde. Mein Verein. Das alles ist mir besonders wertvoll und kostbar. Ich identifiziere mich damit. In diese Kategorie fallen übrigens vor allem Menschen. Es gibt Dinge, die gehören mir ganz. Mein Fahrrad. Mein Computer. Mein Schreibtisch. Meine Idee. Mein selbst gebautes Regal oder mein selbst genähtes Kleid habe ich sogar hergestellt, quasi geschaffen.

Mein Opa – man beachte das Possessivpronomen! – hat mir im Leben viel beigebracht.
Eine seiner Weisheiten war: Behandle Dinge, die Dir nicht gehören, mindestens so gut, als wären sie Dein. Wie behandle ich also die Menschen, die mir nahe stehen? Spüren sie, dass sie mir besonders wertvoll sind? Behandle ich sie so, als wären sie mein Besitz oder gebe ich ihnen Freiheit zur Entfaltung?

In der Bibel finden wir im Jesajabuch 43,1 eine Aussage aus dem Munde Gottes, die sich zuerst an sein Volk Israel richtet. Sie gilt aber auch für uns persönlich: „Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! “ Auch wenn der Schöpfergott von seinen Geschöpfen mit Fug und Recht behaupten könnte, dass sie ihm gehören, will er hier gerade keinen Besitz markieren. Ich denke, dass dieses „Du bist mein!“ eher in die erste Kategorie gehört, die ich oben beschrieben habe.  Denn es ist eine Zusage Gottes ist, weil wir Menschen ihm wichtig sind. Er sagt damit: „Ich möchte, dass Du Dich entfaltest. Ich begleite Dein Leben mit besonderer Liebe und Fürsorge. Du bist kostbar und wertvoll.“

Vikar Ingmar Bartsch, Evangelische Kirchengemeinde Bad Nauheim

Mail: bartsch@ev-kirche-bn.de
Tel: 06033 79 60 527

Gottesdienst zu Hause in Zeiten des Corona-Virus

Trotzdem können wir Gottesdienst feiern!

Im Folgenden finden Sie eine Anleitung, wie Sie zu Hause in der Familie oder mit Nachbar*innen/Freund*innen Gottesdienst feiern können. Das geht ab zwei Personen. Wenn alle zeitgleich mit dem Gottesdienst beginnen (evtl. mit dem Glockengeläut Ihrer Kirche), sind die Teilnehmenden im Geiste beieinander.

Vorbereitung:

Sie brauchen die Seite www.liturgischer-wegweiser.de (dort unter „Gebete und Lieder“ den jeweiligen Sonntag wählen), außerdem Bibeln und Gesangbücher (falls vorhanden). Es empfiehlt sich, einfache Lieder auszusuchen, die alle kennen. Eine Predigt kann ausgesucht werden unter www.predigten.evangelisch.de oder https://www.theologie.uzh.ch/static/wp/.

Ablauf eines Hausgottesdienstes:

Musik zum Eingang abspielen/selbst spielen

Begrüßung

Eine*r liest den Wochenspruch (www.liturgischer-wegweiser.de) vor und begrüßt die Anwesenden.

(Lied) Votum

Eine*r:

„Wir feiern Gottesdienst im Namen des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes“
Alle: „Amen.“

Psalmgebet

Die Anwesenden lesen im Wechsel oder reihum den Wochenpsalm, der unter www.liturgischer-wegweiser.de für den Sonntag angegeben ist.

Gebet

Eine*r spricht ein freies Gebet und bringt darin zum Ausdruck, wie es den Anwesenden gerade geht und was sie sich wünschen.

Alle: „Amen.“

Schriftlesung

Eine*r liest das Evangelium des Sonntags vor (bei www.liturgischer-wegweiser.de unter „Predigtjahrgänge“ die mit „EV“ gekennzeichnete Bibelstelle).

Alle: „Amen.“

Glaubensbekenntnis

(Das Apostolische Glaubensbekenntnis steht im Gesangbuch unter der Nummer 408.)

Lied

Predigt

Predigttext ist der Bibeltext, der unter „Predigtjahrgänge“ bei Nummer II steht. Es gibt zwei Möglichkeiten:

a)  Eine Predigt aus dem Internet vorlesen

b)  Mit der Methode „Bibelteilen“ den Text gemeinsam auslegen:

Lesen – Text vorlesen

Verweilen/Vertiefen – einzelne Wörter oder kurze Satzabschnitte kommentarlos laut aussprechen; anschließend wird der Text erneut vorgelesen.

Schweigen – in Stille den Text erneut überdenken – was er für Sie persönlich bedeutet.

Mitteilen – Überlegungen einander mitteilen (wichtig: nicht kommentieren!)

Austauschen – im Gespräch suchen die Teilnehmenden nach der Bedeutung des Textes für die Gemeinschaft und für einzelne; dabei können neue Vorsätze zum Handeln formuliert werden.

Lied

Fürbittengebet

Reihum formulieren die Teilnehmenden kurze einfache Gebete für sich selbst und für andere Menschen, z.B.: „Wir bitten um Hilfe für alle, die…“

Vater Unser

Dazu können Sie aufstehen und zum Segen gleich stehen bleiben.

Segen

Eine*r:

Gott segne uns und behüte uns.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott hebe das Angesicht über uns und gebe uns Frieden.

Alle: „Amen.“

Lied oder Musik zum Ausgang

Anne Kampf, Pfarrerin der Evangelischen Bethaniengemeinde Frankfurt am Main (zuvor Vikarin der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Nauheim), 17.3.2020

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