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Neues aus der Kirchengemeinde

Was hat sich in den letzten Wochen ereignet, was spielt sich in der näheren Zukunft ab? Aktuelles aus unserer Kirchengemeinde erfahren Sie hier.

Der ArtChor in der Schwalheimer KircheDer ArtChor in der Schwalheimer Kirche

Ein halbes Jahrtausend geistliche Musik

In dem musikalischen Programm für das „Kleine Konzert“ in der Schwalheimer Kirche am 29.11.2018 reihten sich geistliche Komposition aus fünf Jahrhunderten aneinander. Gleichzeitig beleuchtete das Konzert mit einzelnen Titeln liturgische Elemente eines „Ordinarium Missae“ sowie Psalm-Verse und Gebete. Das „Alleluja“ von Johannes de Cleve eröffnete das Konzert in einer typischen Form früher Vokal-Polyphonie. Mit dem frühromantischen Abendsegen „Herr sei gnädig“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy erfuhr der tonale Raum eine deutliche Erweiterung durch chromatische Stimmführungen und modulierende Harmonik. Im „Abendlied“ von Joseph Rheinberger begab sich der Chor sechsstimmig in eine streng durchgeführte Chor-Motette innigster Textvertonung. Das „Marienlob“, in russischer Sprache gesungen, ist der sechste traditionelle Vespergesang op. 37 von Sergej Rachmaninov und beeindruckte in der Kirche durch seine ausladende Dynamik von kontemplativer Innigkeit. Stücke des 20. Jahrhunderts schlossen das beeindruckende Programm mit Werken von Hugo Distler, Maurice Duruflé und Spiritual-Vertonungen in Arrangements zeitgenössischer Komponisten. Die Darbietungen des von dem über die Wetterau bekannten Chormusikers Thomas Bailly geleiteten Licher Ensembles beeindruckten das Publikum. Die Breite des Repertoires überzeugte ebenso wie die klangliche Schärfe. (29.11.2018)

Pfarrerin Anne Wirth mit Thomas EmichPfarrerin Anne Wirth mit Thomas Emich

Dem Glauben eine Stimme

Seit zehn Jahren ist sie Pfarrerin und mittlerweile in ihrer zweiten Gemeinde tätig. Am 9. November 2008 wurde Anne Wirth in Langenhain von Propst Klaus Eibach an einem wichtigen Gedenktag zur Pfarrerin ordiniert (bestellt). Siebzig Jahre zuvor waren in der Reichsprogrom-Nacht zahlreiche jüdische Einrichtungen von den Nationalsozialisten zerstört worden. Die deutschen Faschisten hatten über 30.000 Juden in Konzentrationslager verschleppt. Eibach betonte in seiner Ansprache, dass die Kirche nie wieder schweigen dürfe. „Gott lege der Kirche das Leben der Schwächsten ans Herz“, so Eibach damals. Für ihre Antrittspredigt hatte Pfarrerin Anne Wirth Hiobs Klage über die Endlichkeit gewählt. Jeder kenne die Sorge um einen geliebten Menschen. Mitten im Leben vom Tod umfangen zu sein und die Frage, warum Gott das Elend auf der Erde zulasse, stelle den Glauben immer wieder auf die Probe. Im Hadern und Ringen mit Gott bleibe er aber die einzige Zuflucht. Durch das Vertrauen auf Gott änderten sich zwar keine Gegebenheiten, wohl aber die Akzeptanz des Erlittenen. Mit der Aufforderung, den Schmerz laut werden zu lassen, ihn in Gottes Ohr zu schreien, schloss die Pfarrerin ihre flammende und charismatische Predigt.

Zehn Jahre später erinnert der Vorsitzende des Kirchenvorstand Thomas Emich am Buß- und Bettag in Rödgen an Wirths Ordination in Langenhain. Emich gratuliert der überraschten Pfarrerin zu ihrem Jubiläum und überreicht einen Blumenstrauß und ein kleines Geschenk. Er wünscht sich für die ganze Gemeinde, dass die Pfarrerin auch weiterhin dem Glauben eine Stimme geben möge. (26.11.2018)

Der gespendete BeamerDer gespendete Beamer

Beamer gespendet

Unser Aufruf fand Gehör. Eine Familie spendete der Kirchengemeinde ihren Beamer, den sie nicht mehr brauchten. Er ist voll funktionsfähig und wird seinen Dienst in unserer Gemeinde sicherlich noch lange verrichten. Ganz besonders haben wir uns auch über eine Geldspende von 100,00 Euro für eine neuen Beamer gefreut, die uns eine weitere Familie in der Gemeinde spendete. Wir werden das Geld für die Unterhaltung des neuen gebrauchten Beamers investieren. Gerade in der Schwalheimer Kirche fehlt beim Beamereinsatz ein geeignetes Gestell. Dafür soll das Geld verwandt werden. Herzlichen Dank an beide großzügigen Spender! (06.11.2018)

Das neue GemeindebüroDas neue Gemeindebüro

Baumaßnahmen beendet

Wir haben es geschafft. Die Renovierungsarbeiten im Pfarrhaus und der Erweiterungsbau samt allen Arbeiten der Außenanlagen sind erledigt. Eine letzte große Herausforderung war die Gartengestaltung und die Erneuerung des Zaunes. In Abstimmung mit der Familie Wirth/Schmidt entfernten wir im Frühjahr den Bewuchs. Einiges Gehölz war sogar morsch und hatte eine große Menge an Totholz. Die Firma Czempin hat dann die Fläche einheitlich für die Verlegung von Rollrasen vorbereitet. Die Idee dabei war, dass der Rasen schnell für die Familie bereitstand. Die Fläche vor dem Gemeindebüro wurde ebenso für Rasen hergerichtet, hier entschieden wir uns für die klassische Rasenaussaat. Aufgrund der Trockenheit mussten beide Flächen über Wochen hinweg gewässert werden, damit der Rasensamen auf- und der Rollrasen angeht. Nach Abschluss der Bodenarbeiten wurde der Zaun des Pfarrhauses erneuert. Der Eingang des Gemeindebüros bekam als finale Schlussarbeit noch ein Vordach. Dies montierten Dieter Haydl und Franz Dietrich in bekannter, fachmännischer Weise. Vielen Dank. (25.09.2018)

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