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Herzlich Willkommen in Bad Nauheim!

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Kirchen und Gemeinden sowie ihren Angeboten! Diese Homepage ist eine gemeinsame Initiative aller evangelischen Kirchengemeinden in Bad Nauheim.

Andacht für heute (Montag-Freitag)

Liebe Gemeinde,

Unsicherheit geht durch das Land und betrifft nicht nur die einen oder die anderen; die Betroffenheit ist fast überall zu spüren und in dieser Betroffenheit: das Sehnen, sich geborgen zu fühlen.

Ich höre Radio:

„Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit
in einer Welt, in der nichts sicher scheint.
Gib mir in dieser schweren Zeit irgendwas, das bleibt.“

So singt Silbermond, die Band aus Bautzen, in einem ihrer Lieder und trifft damit, obwohl das Lied schon älter ist, den Nerv unserer Zeit.

„Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit.“

Ich höre diese Worte und richte sie an Gott: „Gib mir irgendetwas, das bleibt.“

Diesen Sonntag feiern wir Palmsonntag. Jesus reitet auf einem jungen Esel und zieht in Jerusalem ein. Er reitet still in die Stadt, in der er in ein paar Tagen zum Tode verurteilt werden wird.

Nachdem er mit seinen Jüngern das letzte Mahl feiert, nachdem er im Garten Gethsemane betet, leidet er am Kreuz und wird dann ganz still.

Nach drei Tagen endet die Stille: Ostern – Jesus ist auferstanden. Jesus wird der Christus.

Mit ihm wandelt sich unsere Wirklichkeit. Jesus ist da und mit ihm „irgendwas, das bleibt.“

Was bleibt?

Bei ihm verhallen unsere Hilfeschreie nicht. Er kennt das Leiden. Bei ihm findet unser Sehnen ein Ziel, bei ihm finden wir Halt und Ruhe- bei ihm ist inmitten der Unsicherheit Hoffnung.

Was bleibt?

Gottes Wirklichkeit in unserer Wirklichkeit: wunderbar und hell, sanfter als der Schmerz und mächtiger als der Tod.

Jesus kommt, zu uns, der, der Hilfe bringt, der wohl gelingen lässt, weil er im Namen des Herrn kommt.

„Jesus schenkt mir ganz viel Sicherheit,
in einer Welt, in der nichts sicher scheint.
Er gibt mir in dieser schweren Zeit etwas, das bleibt.“

Pfarrerin Anne Wirth, Evangelische Kirchengemeinde Schwalheim-Rödgen

Gebet

Barmherziger Gott,

wir sind sehr verunsichert, denn alles wird auf einmal anders. Wir bitten Dich, mit Mut und auch mit Hoffnung durch diese schweren Zeiten gehen zu können, in dem Vertrauen, dass Deine Verheißung gilt und dass Du auch jetzt bei uns bist, ganz nah bei uns, wie du es versprochen hast, bis an das Ende der Welt.

Wir beten für alle Menschen, die krank und verunsichert sind. Für die, die in den Seniorenheimen jetzt nicht besucht werden können und denen dieser regelmäßige vertraute Besuch sehr fehlt, die das nicht verstehen können und die sich alleine fühlen müssen. Sei Du ganz nahe bei ihnen und tröste sie, wie eine Mutter tröstet.

Wir danken Dir für alle Menschen, die in den Krankenhäusern arbeiten und sich um Kranke kümmern. Wir danken für alle Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben das Corona -Virus zu erforschen, damit wir heilen und vorsorgen können. Wir danken Dir für alle Menschen, die das öffentliche Leben sicher machen: Polizistinnen und Polizisten, Frauen und Männer in den Feuerwehren und im Rettungsdienst.

Lass uns in jedem Menschen der uns in diesen Tagen begegnet ein Geschöpf sehen, dass dir wertvoll ist und dass du liebst. Lass auch in diesen Tagen ein Stück deiner Liebe, ein Stück deines Reiches unter uns sichtbar werden. Amen.

Gottesdienst zu Hause in Zeiten des Corona-Virus

Trotzdem können wir Gottesdienst feiern!

Gottesdienste und Passionsandachten sind zum Lesen und Nachfeiern hier abrufbar. Darunter ist auch ein erster Video-Gottesdienst vom 29. März in der Dankeskirche. (Bitte auf diesen Link klicken.)

Im Folgenden finden Sie eine Anleitung, wie Sie zu Hause in der Familie oder mit Nachbar*innen/Freund*innen Gottesdienst feiern können. Das geht ab zwei Personen. Wenn alle zeitgleich mit dem Gottesdienst beginnen (evtl. mit dem Glockengeläut Ihrer Kirche), sind die Teilnehmenden im Geiste beieinander.

Vorbereitung:

Sie brauchen die Seite www.liturgischer-wegweiser.de (dort unter „Gebete und Lieder“ den jeweiligen Sonntag wählen), außerdem Bibeln und Gesangbücher (falls vorhanden). Es empfiehlt sich, einfache Lieder auszusuchen, die alle kennen. Eine Predigt kann ausgesucht werden unter www.predigten.evangelisch.de oder https://www.theologie.uzh.ch/static/wp/.

Ablauf eines Hausgottesdienstes:

Musik zum Eingang abspielen/selbst spielen

Begrüßung

Eine*r liest den Wochenspruch (www.liturgischer-wegweiser.de) vor und begrüßt die Anwesenden.

(Lied) Votum

Eine*r:

„Wir feiern Gottesdienst im Namen des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes“
Alle: „Amen.“

Psalmgebet

Die Anwesenden lesen im Wechsel oder reihum den Wochenpsalm, der unter www.liturgischer-wegweiser.de für den Sonntag angegeben ist.

Gebet

Eine*r spricht ein freies Gebet und bringt darin zum Ausdruck, wie es den Anwesenden gerade geht und was sie sich wünschen.

Alle: „Amen.“

Schriftlesung

Eine*r liest das Evangelium des Sonntags vor (bei www.liturgischer-wegweiser.de unter „Predigtjahrgänge“ die mit „EV“ gekennzeichnete Bibelstelle).

Alle: „Amen.“

Glaubensbekenntnis

(Das Apostolische Glaubensbekenntnis steht im Gesangbuch unter der Nummer 408.)

Lied

Predigt

Predigttext ist der Bibeltext, der unter „Predigtjahrgänge“ bei Nummer II steht. Es gibt zwei Möglichkeiten:

a)  Eine Predigt aus dem Internet vorlesen

b)  Mit der Methode „Bibelteilen“ den Text gemeinsam auslegen:

Lesen – Text vorlesen

Verweilen/Vertiefen – einzelne Wörter oder kurze Satzabschnitte kommentarlos laut aussprechen; anschließend wird der Text erneut vorgelesen.

Schweigen – in Stille den Text erneut überdenken – was er für Sie persönlich bedeutet.

Mitteilen – Überlegungen einander mitteilen (wichtig: nicht kommentieren!)

Austauschen – im Gespräch suchen die Teilnehmenden nach der Bedeutung des Textes für die Gemeinschaft und für einzelne; dabei können neue Vorsätze zum Handeln formuliert werden.

Lied

Fürbittengebet

Reihum formulieren die Teilnehmenden kurze einfache Gebete für sich selbst und für andere Menschen, z.B.: „Wir bitten um Hilfe für alle, die…“

Vater Unser

Dazu können Sie aufstehen und zum Segen gleich stehen bleiben.

Segen

Eine*r:

Gott segne uns und behüte uns.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott hebe das Angesicht über uns und gebe uns Frieden.

Alle: „Amen.“

Lied oder Musik zum Ausgang

Anne Kampf, Pfarrerin der Evangelischen Bethaniengemeinde Frankfurt am Main (zuvor Vikarin der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Nauheim), 17.3.2020

Corona-Virus: Das ist anders (und auch nicht!) in unseren Gemeinden

Grundsätzlich gilt in allen Bad Nauheimer Gemeinden

  • alle Gottesdienste, Veranstaltungen, Gruppentreffen, Freizeiten usw. finden bis zum 19. April nicht statt (und es ist noch völlig offen, wie es weitergeht)
  • die Kurse der Evangelischen Familienbildung finden in dieser Zeit ebenfalls nicht statt
  • unsere Gebäude stehen für Vermietungen in dieser Zeit nicht zur Verfügung
  • Taufen und Trauungen werden verschoben

Das Konzert am 24. April (Verdi-Requiem) ist abgesagt. Informationen zur Kartenrückgabe finden Sie hier (bitte auf diesen Link klicken).

Die Dankeskirche kann leider nicht geöffnet werden - die hygienische Sicherheit und eine verantwortbare Aufsicht sind nicht zu gewährleisten.

Aber

  • Bestattungen werden - in kleinstem Rahmen - durchgeführt, die städtischen Trauerhallen sind aber geschlossen
  • die Gemeindebüros sind telefonisch erreichbar
  • E-Mails werden bearbeitet und beantwortet
  • die Pfarrerinnen und Pfarrer sind im Dienst und telefonisch sowie per E-Mail erreichbar

Weitere Hinweise und alle Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf den Unterseiten der jeweiligen Gemeinde.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Bleiben Sie behütet!

Diese Woche im Kirchenjahr

Wir evangelischen Gemeinden bedienen uns derselben Symbolik, verdeutlicht durch die liturgischen Farben an Altar und Kanzel. Die Bußzeiten (Advent und Passion) werden durch Violett symbolisiert. Weiß flankiert die hohen christlichen Feste (z.B. Weihnachten und Ostern). Rot steht für die Wirkung des Heiligen Geistes. Grün entfaltet die aufgehende Saat des Glaubens zwischen den hohen christlichen Festen. Schwarz ist in Erinnerung an den Tod Jesu den Kartagen vorbehalten. Weil Jesus an einem Sonntag auferstanden ist, beginnt die christliche Woche am Sonntag.

Wir leben in der Hoffnung, dass uns in allen Höhen und Tiefen des Jahres Gott begleitet. Darin liegt der Kern unserer Veranstaltungen. Im Bereich TERMINE können Sie herausfinden, welche unserer Angebote Sie ansprechen.

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