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Herzlich Willkommen in Bad Nauheim!

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Kirchen und Gemeinden sowie ihren Angeboten! Diese Homepage ist eine gemeinsame Initiative aller evangelischen Kirchengemeinden in Bad Nauheim.

Andacht für heute (mittwochs neu)

Mutmach-Worte

Heute Morgen war es mal wieder so weit.
Aufgaben über Aufgaben türmten sich vor mir und ich hatte keine Ahnung, wie ich das alles bewältigen sollte: Redaktionssitzung für unseren Gemeindebrief, Vorbereitung der Diakonie-Sammlung und der Einführung der Konfirmanden sowie des nächsten Konfi-Tages, der Belegungsplan für die Pfarrscheune, Synode, Taufe und Gottesdienste, Religionsunterricht, E-Mails beantworten, Termine klären und, und, und. Der Schlaf hatte schon teilweise gelitten.

Und dann schoss mir heute Morgen dieser Gedanke durch den Kopf: Du hast so viel zu tun, eigentlich gar keine Zeit, aber bevor du irgendetwas anderes machst und du dich in deiner Arbeit verlierst, brauchst du Orientierung und Ausrichtung. Schlag zumindest mal in der Losung nach, was darin steht, wenn das in-Ruhe-in-der-Bibel-Lesen schon wieder ausfällt.

„Du wirst fröhlich sein über den Herrn und wirst dich rühmen des Heiligen Israels“ (Jesaja 41,16), las ich da und auf einmal hatte ich wieder Zuversicht. Klar, diese Worte Jesajas wurden vor 2.500 Jahren an die Juden im Babylonischen Exil gerichtet und sollten ihnen Mut machen, aber in diesem Moment sprachen sie mitten in mein Leben, in meine Situation hinein. „Du wirst fröhlich sein über den Herrn und wirst dich rühmen des Heiligen Israels.“ Diese Worte waren jetzt gerade eine Verheißung für mich: „Ja, du hast total viel zu tun, aber du bist nicht allein. Gott der Herr ist bei dir. Du wirst in deiner Arbeit nicht untergehen. Der Herr steht dir zur Seite.“

Nicht, dass jetzt die Arbeit weniger wäre, aber vielleicht geht sie mir leichter von der Hand als ich dachte, vielleicht erhalte ich unerwartete Hilfe, vielleicht verschiebt sich auch etwas. Mal schauen, was sich ergibt. Auf jeden Fall kann ich am Ende fröhlich sein. Mit Gottes Hilfe schaffe ich das.

Ein Satz, den Martin Luther gesagt haben soll, fiel mir ein: „Wenn ich viel arbeiten muss, muss ich eine Stunde länger beten.“ Wenn ich viel zu tun habe, kommt das bei mir schon mal zu kurz. Vor lauter Arbeit denke ich nicht daran, meine eigene Spiritualität zu pflegen und in der Bibel zu lesen und zu beten. Dabei habe ich, in meinem Leben doch auch immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Luther recht hat. Also heißt es beten, Gott die Aufgaben vorlegen und ihm etwas zutrauen.

Wie gut, dass mir heute Morgen dieser Gedanke gekommen ist.
Amen.

„Guter Gott, danke, dass du immer wieder Mut-mach-Worte für mich bereits hältst. Amen“

Siegfried Nickel, Pfarrer in Steinfurth und Wisselsheim
Telefon: 0 60 32 / 81 66 7
E-Mail: s.nickel@ev-kirche-sw.de

Gebet

Barmherziger Gott,

wir sind sehr verunsichert, denn alles wird auf einmal anders. Wir bitten Dich, mit Mut und auch mit Hoffnung durch diese schweren Zeiten gehen zu können, in dem Vertrauen, dass Deine Verheißung gilt und dass Du auch jetzt bei uns bist, ganz nah bei uns, wie du es versprochen hast, bis an das Ende der Welt.

Wir beten für alle Menschen, die krank und verunsichert sind. Für die, die in den Seniorenheimen jetzt nicht besucht werden können und denen dieser regelmäßige vertraute Besuch sehr fehlt, die das nicht verstehen können und die sich alleine fühlen müssen. Sei Du ganz nahe bei ihnen und tröste sie, wie eine Mutter tröstet.

Wir danken Dir für alle Menschen, die in den Krankenhäusern arbeiten und sich um Kranke kümmern. Wir danken für alle Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben das Corona -Virus zu erforschen, damit wir heilen und vorsorgen können. Wir danken Dir für alle Menschen, die das öffentliche Leben sicher machen: Polizistinnen und Polizisten, Frauen und Männer in den Feuerwehren und im Rettungsdienst.

Lass uns in jedem Menschen der uns in diesen Tagen begegnet ein Geschöpf sehen, dass dir wertvoll ist und dass du liebst. Lass auch in diesen Tagen ein Stück deiner Liebe, ein Stück deines Reiches unter uns sichtbar werden. Amen.

Die Gottesdienste in der Dankeskirche seit 14. März können Sie hier nachlesen. Einige Gottesdienste sind auch als Video verfügbar. (Bitte auf diesen Link klicken.)

Seit 17. Mai (Dankeskirche) bzw. Pfingsten oder Juni (übrige Gemeinden in Bad Nauheim) finden die Gottesdienste wieder statt. Weitere Informationen finden Sie im Terminkalender und auf den Unterseiten der Gemeinden.

Gottesdienst zu Hause in Zeiten des Corona-Virus

Trotzdem können wir Gottesdienst feiern!

Gottesdienste und Passionsandachten sind zum Lesen und Nachfeiern hier abrufbar. Einige Gottesdienste in der Dankeskirche seit 29. März sind auch als Video verfügbar. (Bitte auf diesen Link klicken.)

Im Folgenden finden Sie eine Anleitung, wie Sie zu Hause in der Familie oder mit Nachbar*innen/Freund*innen Gottesdienst feiern können. Das geht ab zwei Personen. Wenn alle zeitgleich mit dem Gottesdienst beginnen (evtl. mit dem Glockengeläut Ihrer Kirche), sind die Teilnehmenden im Geiste beieinander.

Vorbereitung:

Sie brauchen die Seite www.liturgischer-wegweiser.de (dort unter „Gebete und Lieder“ den jeweiligen Sonntag wählen), außerdem Bibeln und Gesangbücher (falls vorhanden). Es empfiehlt sich, einfache Lieder auszusuchen, die alle kennen. Eine Predigt kann ausgesucht werden unter www.predigten.evangelisch.de oder https://www.theologie.uzh.ch/static/wp/.

Ablauf eines Hausgottesdienstes:

Musik zum Eingang abspielen/selbst spielen

Begrüßung

Eine*r liest den Wochenspruch (www.liturgischer-wegweiser.de) vor und begrüßt die Anwesenden.

(Lied) Votum

Eine*r:

„Wir feiern Gottesdienst im Namen des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes“
Alle: „Amen.“

Psalmgebet

Die Anwesenden lesen im Wechsel oder reihum den Wochenpsalm, der unter www.liturgischer-wegweiser.de für den Sonntag angegeben ist.

Gebet

Eine*r spricht ein freies Gebet und bringt darin zum Ausdruck, wie es den Anwesenden gerade geht und was sie sich wünschen.

Alle: „Amen.“

Schriftlesung

Eine*r liest das Evangelium des Sonntags vor (bei www.liturgischer-wegweiser.de unter „Predigtjahrgänge“ die mit „EV“ gekennzeichnete Bibelstelle).

Alle: „Amen.“

Glaubensbekenntnis

(Das Apostolische Glaubensbekenntnis steht im Gesangbuch unter der Nummer 408.)

Lied

Predigt

Predigttext ist der Bibeltext, der unter „Predigtjahrgänge“ bei Nummer II steht. Es gibt zwei Möglichkeiten:

a)  Eine Predigt aus dem Internet vorlesen

b)  Mit der Methode „Bibelteilen“ den Text gemeinsam auslegen:

Lesen – Text vorlesen

Verweilen/Vertiefen – einzelne Wörter oder kurze Satzabschnitte kommentarlos laut aussprechen; anschließend wird der Text erneut vorgelesen.

Schweigen – in Stille den Text erneut überdenken – was er für Sie persönlich bedeutet.

Mitteilen – Überlegungen einander mitteilen (wichtig: nicht kommentieren!)

Austauschen – im Gespräch suchen die Teilnehmenden nach der Bedeutung des Textes für die Gemeinschaft und für einzelne; dabei können neue Vorsätze zum Handeln formuliert werden.

Lied

Fürbittengebet

Reihum formulieren die Teilnehmenden kurze einfache Gebete für sich selbst und für andere Menschen, z.B.: „Wir bitten um Hilfe für alle, die…“

Vater Unser

Dazu können Sie aufstehen und zum Segen gleich stehen bleiben.

Segen

Eine*r:

Gott segne uns und behüte uns.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott hebe das Angesicht über uns und gebe uns Frieden.

Alle: „Amen.“

Lied oder Musik zum Ausgang

Anne Kampf, Pfarrerin der Evangelischen Bethaniengemeinde Frankfurt am Main (zuvor Vikarin der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Nauheim), 17.3.2020

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